Geschichte Meißen

929 wurde auf dem Burgberg eine Festung errichtet. Diese sollte den deutschen Einfluß der danach in slawisches Gebiet siedelnden zumeist Franken sichern. Das Gebiet der Slawen (Daleminzier zwischen Strehla und Lommatzsch, Milzener bei Bautzen, Slawen im Tale Nisani (Gebiet des heutigen Dresden) und den Slawen bei Leipzig) zählte zur Zeit der Burggründung ca 20000 Einwohner. Die besiedelten genannten Flächen befanden sich in großen Waldlichtungen. Der größte Teil der neuen Mark Meißen war noch bewaldet. Die Rodungen zogen sich über Jahrhunderte hin. Sie dienten der späteren landwirtschaftlichen Bewirtschaftung.

Die Stadt Meißen, erstmalig nachgewiesen im Jahre 1332, war sozusagen die Hauptstadt der gleichnamigen, mit am östlichsten gelegenen, Mark des Deutschen Kaiserreiches. Der schwarze Löwe in goldenem Feld im Wappen der Stadt zierte anfänglich das Wappen der Mark Meißen (ohne rotem Turm). Eine Abwandlung des Wappens existiert auch heute noch für den Landkreis Meißen (frühere Kreise Riesa, Großenhain und Meißen). Nur ist hier ein roter Bord hinzugefügt.

Die Albrechtsburg war im 10. Jahrhundert noch aus Blockhäusern und Palisaden aus Holz gebaut. Die Ansicht der Burg, wie wir sie heute kennen, gab es im frühen Mittelalter nicht. Die beiden gotischen Domtürme wurden erst um 1900 vollendet. Die Burg war lange Zeit der Sitz des Markgrafen, Burggrafen und des Bischofs.

1324 ging die sächsische Kurwürde vom damals bisher nördlich gelegenen Sachsen an die Mark Meißen über. Die Dynastie dort hatte keine Nachkommen mehr auf die die Kurwürde hätte übertragen werden können. Den Rest regelte der Deutsche Kaiser. So verlegte man die Landeshauptstadt später nach Dresden, was durch die Kreuzung zweier Handelswege entstand. Dem Weg von Böhmen nach Meißen und dem Weg von den Silberbergbaustätten in Freiberg in die Lausitz. An dieser Kreuzung entstand ein Markt. Die Furt reichte nicht mehr aus und es würde eine Brücke über die Elbe von den Freiberger (damals größte Stadt Sachsens) Silberreichtümern finanziert, die wiederrum von einem Dresdner Schloß beschützt wurde.

Zurück zu Meißen. Die Stadt hat ca 28000 Einwohner und es existiert die berühmte Porzellanmanufaktur in der Stadt, die das erste europäische weiße Porzellan produziert hat und heute noch produziert. Böttger wurde vom Sächsischen Kurfürst August dem Starken beauftragt, chemisch Gold zu erzeugen. Gold kreierte er nicht, dafür aber das weiße Gold, das Porzellan.

Meißen befindet sich in einem Weinanbaugebiet, was sich im Norden bis Diesbar Seußlitz und südlich nach Radebeul hinzieht.

Meißens Gassen und Gebäude blieben im zweiten Weltkrieg von der Zerstörung verschont.


Pensionen in Meißen


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